Words of Wisdom


Soundcloud
September 1, 2009, 8:26
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Wohl nicht mehr ganz frisch auf dem Markt do für mich bis vor Kurzem noch gänzlich unbekannt: Soundcloud.
Wirkt auf den ersten Blick recht simpel; die Optionen scheinen indes sehr umfassend.
Ich werde die Wolken jedenfalls weiterhin beobachten und ab und an Tracks aus dem (Proberaum) Keller hervorholen



Das Ding mit Tele.Ring
August 24, 2009, 10:17
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Ich bin seit nunmehr fünf Jahren Tele.ring Kunde und war mit den Leistungen bislang mehr als nur zufrieden. So folgte via Vertragsänderungen stetig ein neuer Tarif mit einigen Zusatzpaketen (Großer Basta plus SMS-Paket und ich liebäugelte bereits mit dem Daten-Tarif Voll.net). Ja- das ging Jahre lang so, dass ich mit der „Weg mit dem Speck“ Kampagne völlig d’accord gegangen bin. Jetzt stand eine Vertragsverlängerung an und mittlerweile muss ich echt (wie im Burgenland teilweise gebräuchlich) sagen, dass mich der Inder langsam scheißen tragen kann. Als kleine Vorabinfo: der Vertrag wurde damals mit drei Partnerkarten geschlossen. Schließlich wollte man innerhalb dieser erlauchten Gruppe auch günstiger kommunizieren. Die Jahre vergingen – Tatrifupgrades funktionierten problemlos übers Telefon und die Umstellung war gratis. Egal- mein Vertrag läuft aus. Herr Motörcash ist mit seinem Anbieter so zufrieden, dass er beschließt, trotz iPhone Hype dabei zu bleiben und sich samt Verlängerung gleich ein neuesTelefon zu holen. Man marschiert also in ein Elektrofachgeschäft denn diese Tele.Ring Partnerschops gibt es ja wie Sand am Meer. Im Vorfeld schon gut informiert schreite ich zur Theke und erläutere meinen Wunsch.“Tut mir leid. Aber dazu brauchen Sie entweder eine Vollmacht oder der Vertragsinhaber muss persönlich kommen.“
Der Blutdruck steigt – aber so leicht lässt man sich ja nicht aus der Ruhe bringen und verlässt daher das Lokal, bevor der Dampf aus den Ohren steigt.
Ok- ich brauche also eine Vollmacht. Kein Problem. Vollmacht verfasst und unterzeichnen lassen. Damit und den Kundendaten samt Passwörtern etc im Gepäck mache ich mich am Tag darauf auf den Weg in einen anderen Laden. „Tut uns leid aber wir brauchen einen Lichtbildausweis. Wenn möglich ein Original.“ Spätestens hier wars mit meiner Freundlichkeit vorbei – da kann ich meinen alten Herrn ja gleich selbst in die Höhle des Löwen werfen. Der lässt sich dank seiner technischen Unkenntnis auch gleich einen Toaster als Faxgerät andrehen.
Nun gut- Meinereiner gibt nicht so schnell auf und kontaktiert die „Indernetpräsenz“ und logged sich in die Seite ein- marschiert zum Shop, bestellt sich das Handy das er haben will und könnte mühelos jeden Tarif meiner anderen „Kartenpartner“ upgraden, beenden oder irrsinnige Zusatzpakete ordern. Kein Ausweis, keine Vollmacht – nur das Kundenkennwort.
Nachtrag:keine 24 Stunden nach der Bestellung im Internet war mein neues Handy da. Sprich: persönliches Erscheinen mit eigenem Ausweis, Vollmacht des Vertragsinhabers und Kundenkennwort nützt nix. Internetanschluss und Kundenkennwort (obwohl ich das Kennwort einmal nicht wusste und mir die Dame am Telefon so lange weitergeholfen hat, bis es mir wieder einfiel) und dir steht die Welt des Mobilfunks offen.



Gelungene Symbiose: Alt trifft auf Neu
Juli 5, 2009, 10:23
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Meine Musikaffinität muss ich hier wohl nicht von Neuem bekunden. Ich bin ein Freund des guten alten Vinyl. Es geht nichts über eine 12″ auf dem Plattenteller – kein Vorspulen, keine Shuffle-Funktion sondern purer Musikgenuss mit schönem Knistern. Der Nachteil liegt allerdings in der gewissen Statik dieses Mediums. Im Auto würde der beste Anti-Shock nicht helfen, einen Walkman für Platten gibt es leider auch nicht und das Digitalisieren von LPs ist nicht gerade einfach. Daher führt die LP längst nur noch ein Nieschendasein für Liebhaber.
Nicht schlecht gestaunt habe ich diese Woche, als ich das monkey. Lager betreten und das neue Ernst Molden Release begutachtet habe. Natürlich gibt es „Ohne Di“ auch in der kompakten Scheibe – was es mir aber angetan hat, ist die LP beziehungsweise das Konzept dahinter:
Der LP liegt nämlich ein Code bei, der es ermöglicht, die Songs der Platte als MP3 aus dem Internet zu saugen. Völlig legal und gratis. Der Preisunterschied zwischen CD und LP ist indes minimal.
So gibt es für 15 Eusen den guten Ernst Molden auf dem Plattenteller, dem Rechner und dem iPod serviert.
Was bleibt mir noch zu sagen außer: I LIKE!!!!!!!!111einseinself



Vom Affen gebissen
Mai 29, 2009, 10:15
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Kinders, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue. Gestern wurde mir meine Praktikumsstelle bei monkey.
Musik und Kommunikation in effizienter Verbindung. Für mich persönlich geht ein Traum damit in Erfüllung. Wer weiß: vielleicht werde ich ja der nächste Tim Renner ;)
Ich kann wirklich gar nicht beschreiben, wie glücklich ich über dieses Praktikum bin. Und wie ist die erste Kontaktaufnahme erfolgt? Obermonkey Walter Gröbchen hat einen meiner Blogeinträge gelesen und mich daraufhin bei XING zu seinen Freunden mit einem netten Kommentar hinzugefügt.
Habe mich daraufhin mal mit dem Profil von Herrn Gröbchen beschäftigt und habe seine Firmenhomepage entdeckt und mir gedacht: Klingt traumhaft. Würd ich gerne mal sehen und wenn möglich sogar dran partizipieren. Ja – was soll man sagen, die Praktikumsanfrage hat gefruchtet und ab 1. Juli werde ich versuchen, das Monkeyteam nach besten Möglichkeiten zu unterstützen.
An dieser Stelle ein lieber Grüß und ein großes Danke an Walter Gröbchen und Eileen Zirzow.



Es muss nicht immer NOVA sein
Mai 25, 2009, 10:40
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Ich sag es euch ehrlich: ich krieg das Kotzen. Überall wo ich hinsehe, werde ich mit Festivalplakaten konfrontiert. Beim Vorbeifahren kann ich gerade mal die „Headliner“ erkennen und die erinnern an die Jahre davor. Für mich (wenn überhaupt) interessante Bands befinden sich irgendwo in einer Schriftgröße, die den AGB von Firmen gleichkommen.
Ich frage mich: Wo sind die DIY Konzertveranstalter? Gibt es diese noch oder herrscht auch in der Musikindustrie der Konsumwahn. Ganz ehrlich: ich gebe nicht zig Euro aus, für eine Band, die etwas unbekannter aber verdammt gut ist, nur weil am selben Tag eine „Publikumsmagnet“ spielt. Vor einigen Jahren war ich echt in Versuchung aufs Novarock zu fahren wegen ZWEI Bands. Es hat sich schließlich herausgestellt, dass die beiden Bands zeitgleich spielen. Na toll.
Aber zurück in Medias Res. Am Wochenende war ich in Großpetersdorf im AKIRA bei einem Rockabilly Konzert und ich war wiederum hellauf begeistert, was Harry und sein Team da auf die Beine gestellt haben. Die Alley Kings und Curtis Jensen waren für mich keine Neulinge aber von den Hellcats habe ich noch nie zuvor gehört. Aber an diesem Abend sollte ich von ihnen zu hören zu bekommen und ich darf euch sagen, sie haben bleibenden auditiven Eindruck bei mir hinterlassen.
Kurzum:
Harry – wieder mal großartig gemacht. Die Bands waren großartig und jeden Cent wert und ich freue mich auf das nächste Konzert.
Ja – ich steh auf Clubgigs und Rock and Roll und
Ja – ich mag Festivals und ihre Masse nicht



Pomade: Nu Nile
Mai 19, 2009, 10:01
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Diese Pomade stammt aus dem Traditionshaus Murray`s und ist eine Mittelharte Pomade (etwas weicher als Dax Wave and Groom). Durch die Wachsbasis ist auch der Geruch dementsprechend neutral bzw. unterscheidet sich nicht gravierend von normalen Haarwachsen. Beste Verwendungsmöglichkeit: etwas Nu Nile mit den Fingerspitzen aus der Dose nehmen und in den Handflächen verreiben und ins Haar reiben. Wem es zu hart ist, dann entweder die Dose kurz anwärmen (Fön). Vorsicht: Fön zu Nahe an der Dose – Fön überhitzt. Oder einfach die Haare erwärmen.
Mehr dazu gibt es später.
Bei Fragen und Wünschen zu diesem Themenblock – email an bernd.gossi@gmail.com



Pomade: Inhaltsstoffe
Mai 11, 2009, 6:00
Gespeichert unter: Rockabilly Survival Guide | Schlagworte:

Keep it short and simple – so werde ich es auch mit diesem Beitrag halten.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass es zwei verschiedene Arten von Pomade gibt: Pomade mit mikrokristallinen Wachsen und Pomaden auf Lanolin-Basis.
-mikrokristalline Pomaden zeichnen sich durch ihre Härte aus. Oftmals ist es notwendig, die Pomade mit einem Fön weichzuföhnen, bevor man sie ohne große Probleme im Haar verteilen kann. Diese Pomaden geben der Frisur den richtigen Halt. Großer Nachteil: sie sind dementsprechend schwer aus den Haaren zu bekommen. (Sorten: Dax Wax rot, Scurl, Murrays, Nu Nile, Sportin Waves Gold…)
- Pomaden auf Lanolin-Basis: diese Pomaden sind weicher, das Haar ist leichter zu kämmen und geben der Frisur den nötigen „Slick-Look“ (Sweet Georgia Brown rot und violett, Dax Lanolin, Dax Short and Neat, Murrays Hair Glo….)
Eine gute Übersicht, über die verschiedenen Inhaltsstoffe findet man im Pomade Shop
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Rockabilly Survival Guide: Intro
Mai 11, 2009, 8:38
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In letzter Zeit werde ich immer häufiger mit folgenden Fragen konfrontiert (ich bin so frei und poste die Antworten gleich dazu):
F: Ist das Gel in deinen Haaren oder Wachs?
A: Weder noch. Das ist Pomade.
F: Was ist Pomade?
A: Mit dem Zeug hat man sich in den 30ern schon die Haare gemacht.
F: Also sowas, wie John Travolta in Grease auf seinem Kopf hat?
A: Wenn du jetzt nicht seine Haare meinst, dann hast du grundsätzlich recht.
F: Wie lange brauchst du morgens, um deine Haare zu machen?
A: Das hängt davon ab, ob ich nachschmieren muss oder nicht. Aber im Grunde: 5 Minuten.
F: Kriegt man das Zeug wieder aus den Haaren?
A: Ja, mit Geduld und Spucke…und Notfalls mit Spülmittel.
F: Wieso wäscht du dir die Haare, wenn du dir am nächsten Tag sowieso wieder was reinschmierst?
A: Beim Auto macht man doch auch einen Ölwechsel ;)
F: Was sind das für Dosen auf deinem Spiegel und wieso braucht man zehn verschiedene davon?
A: Das sind meine Pomade-Dosen und jede Pomade hat ihre eigene Konsistenz und Aufgabe. Ich persönlich sage: eine Pomade für den Halt, eine für den Glanz und eine für den Duft.

In der nächsten Ausgabe werde ich mich den Inhaltsstoffen der verschiedenen Pomaden widmen.



Einmal klingen wie Tom Morello
April 23, 2009, 10:11
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Im Jahr 1992 ist ein Album auf dem Musikmartk erschienen, welches mein Leben wirklich geprägt hat. Ich spreche hier vom Debutalbum von „Rage Against The Machine“. Dieser Groove, dieser Druck und doch so viel „Soul“ mit politischer Message. Vor allem der Sound von Gitarrist Tom Morello hat es mir angetan. Um ehrlich zu sein, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die faszinierenden Klänge wirklich aus dem Marshall JCM-800 stammen.
Erst Ende 2008 habe ich mich mit dem Equipment und damit dem Sound von Morello genauer zu widmen. Das signifikanteste Merkmal neben seiner Spielweise ist mit Sicherheit der Einsatz des Digitech Whammy Pedals.
Deshalb bin ich zum Musikhändler meines Vertrauens gepilgert um mir das sagenumwobene Pedal in Empfang zu nehmen. Hier mein persönlicher Eindruck (getestet mit Les Paul über Orange Crush R30, Vox AD30VT, Fender Frontman 212 und einen Line6 Spider).
Das Pedal ist sehr robust gebaut und kommt mit einem eigenen Netzeil (übliches Effektnetzteil passt nicht). Zuerst habe ich natürlich die Octave-up Funktionen des Pedals getestet. Ok – um ehrlich zu sein bin ich wie wild auf dem Treter herumgesprungen und hab mich gefreut wie Bolle, dass meine Gitarre wie Mickey Mouse klingt. Es macht wirklich Laune mit dem Pedal zu arbeiten doch ist es nicht gerade einfach, es „sinnvoll“ zu nutzen. In den hohen Lagen klingt das Pedal durch die erhöhte(n) Oktave(n) ziemlich synthetisch; hat aber dennoch einen gewissen Charme. Man muss das Pedal einfach mal ausprobieren.
Was negativ hängengeblieben ist:
Das Pedal hat einen ziemlich langen „Leerlauf“ – der wirkliche Effektweg setzt erst ziemlich spät ein und daher braucht es schon ein wenig Übung, um den erwünschten Ton zu erzielen.
Der „Dry“ und „Wet“-Ausgang: Im Grunde eine sehr nette Erfindung. Es wäre aus meiner Sicht allerdings wünschenswert, dass ein Ausgang lediglich den modifizierten Ton wiedergibt und nicht den Grundton und den „geshifteten“ Ton.
Das Modus-Rädchen ist nicht gerade bühnentauglich, da man es mit dem Fuß nicht kontrolliert steuern kann. Da war das Whammy1 einfach besser. Vielleicht ist ja ein externer Midi-Floorboard zur Steuerung ja eine gute Investition.



Rock and Roll Weekend
März 25, 2009, 11:23
Gespeichert unter: Aus dem Leben, Musik, Popkultur

Zwei Großereignisse verlangen am kommenden Wochenende meine volle Aufmerksamkeit. Zum Ersten findet an der FH Joanneum der Tag der offenen Tür statt und ich habe die große Ehre, Interessenten über den Studiengang „Journalismus und PR“ zu informieren und den ganzen Tag fotografisch zu dokumentieren.
Wenn dieses Spektakel dann vorbei ist, heißt es: in die Wohnung, Haare schmieren, mich in Schale werfen und ab in die pannonische Tiefebende. Der Grund: Das Central European Rockabilly Festival in Bildein (Südburgenland – Bezirk Güssing). Dank Presseakkreditierung warten an der Kasse zwei Freikarten darauf, von mir entgegengenommen zu werden.
Alle Infos zum Event gibt es hier: Central European Rockabilly Festival am Samstag, 28. März 2009
Fotos folgen nach dem Event.